Federal Emergency Management Agency

Aufgrund einer solideren Bauweise trotzte das Haus einer Familie dem Sturm

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Release date: 
01/03/2013
Release Number: 
NR-123

NEW YORK - Als sich Thomas O’Grady entschloss, ein Haus am Ostatlantik-Strand zu bauen, in der Nachbarschaft, in der er aufwuchs, war er nicht sehr glücklich als er erfuhr, dass er sein Erdgeschoss aufgrund neuer örtlicher Bauvorschriften nicht bauen konnte, da diese die Anhebung seines Hauses auf die für die Gegend geltende Flutwasserlinie (BFE) erforderlich machten. 

BFE ist die Erhöhung des Oberflächenwassers, resultierend von einer Flut, die über eine einprozentige Chance verfügt, denselben Grad oder mehr in jedem beliebigen Jahr zu erreichen. Trotz anfänglichen Zögerns bauten die O’Gradys 1,2 m über die erforderliche 3,35 m BFE-Grenze, entsprechend den Minimumanforderungen des Nationalen Flutversicherungsprogramms sowie den bundesstaatlichen und örtlichen Bauvorschriften. Ihre Entscheidung zahlte sich letztlich aus.

“Meine Eltern haben in dieser Nachbarschaft, genau nebenan, seit 1967 gewohnt und wir hatten noch nie einen Zentimeter Wasser in unserer Straße”, meinte O’Grady.

Als der Wirbelsturm Sandy jedoch im Oktober 2012 das Land erreichte und viele Häuser in ganz Long Island schwer beschädigte, überlebten die O’Gradys den Sturm, weil ihr Haus höher stand. Selbst als der sich nur langsam bewegende Sturm andere Häuser in der Gegend verschluckte, blieb das Haus der O’Gradys trocken und sicher.

Die O’Gradys hatten nicht nur ihr Haus weit über die BFE-Grenze erhöht, sondern auch nach anderen bundesstaatlichen und örtlichen Vorschriften gebaut, mit denen Baustrukturen wirbelsturmartigen Winden standhalten können. Durch eine stabilere Bauweise stellte die Familie sicher, dass ihr Haus einer Katastrophe wie Sandy standhalten kann. “Wir waren während des Sturms im Obergeschoss und wir fühlten den Wind”, so O’Grady. Wir machten uns jedoch nie Sorgen über ernsthafte Schäden aufgrund des Windes.”

Die Sturmflut kam bis ca. 0,9 m über der Wasserlinie und durchbrach die Dünen am Strand in der Nähe des Hauses der O’Gradys.  Im Vergleich dazu waren alle Nachbarn, die ihre Häuser nicht erhöht hatten, mindestens 0,9 m Wasser in ihren Wohnbereichen ausgesetzt. Dafür drang im Haus der O’Gradys überhaupt kein Wasser in die Wohnbereiche vor. “Das Wasser lief durch die Zwischendecke und durch die Hochwasseröffnungen hindurch. Als die Flut zurückging, war das Wasser wieder weg”, sagte O’Grady.

Wird eine Baustruktur höher gesetzt und zusammen mit den entsprechenden Verdichtungsmaßnahmen versehen, besteht nachweislich eine bedeutend bessere Überlebenschance. “Sie [örtliche Baubeamte] wissen alle, wie verstimmt ich anfangs war, weil ich das Erdgeschoss nicht bauen konnte, meinte O’Grady. Nun lachen alle und sagen: ‘Sind Sie nicht froh, dass Sie Ihr Haus höher gesetzt haben?’ Das bin ich definitiv.”

Für weitere Informationen über die Aufräumungsarbeiten in New York besuchen Sie: www.fema.gov/sandy-deutsch      

Hinweis des Redakteurs: Video zeigt ein Interview mit Tom O’Grady:

< http://www.fema.gov/medialibrary/media_records/10556> <http://www.youtube.com/watch?v=yT3gYkRObAE>

Last Updated: 
01/05/2013 - 10:59
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