Federal Emergency Management Agency

6 Monate nach Sandy: New Yorks Gemeinden erholen sich

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Release date: 
04/25/2013
Release Number: 
213

NEW YORK – Am 29.11.2012 erschütterte der Hurrikan Sandy die Küste New Yorks. Seither haben sich die betroffenen Gemeinden merklich erholt.

Nahezu vollständig ist der Schutt weggeräumt; viele Betroffene konnten zu ihren eigenen Häusern zurückkehren – zerstörte Anlagen wurden ersetzt und repariert. Auch Geschäfte eröffnen wieder.

Viele öffentliche Einrichtungen – wie Schulen, Büchereien, Gemeindezentren und andere – haben ihren Betrieb wieder aufgenommen. Hierunter zählen auch die auch die folgenden Krankenhäuser: New York University Langone Medical Center, Bellevue Hospital und Coney Island Hospital.

Im Februar gab die FEMA Daten heraus, die Hausbesitzer, Unternehmer und öffentliche Einrichtungen über zukünftige Flutrisiken informierten. Das Bellevue Hospital wendet diese Informationen (Advisory Base Flood Elevation) bereits an, um zukünftigen Flutkatastrophen geschützt gegenüber zu stehen.

Michael F. Byrne ist der zuständige FEMA-Koordinator im Zusammenhang mit dem Hurrikan Sandy. „Sechs Monate nach Sandy kann in New York ein erheblicher Fortschritt festgestellt werden“, stellt er fest. „Doch noch nicht alles Notwendige wurde geleistet. Weiterhin arbeiten wir mit Partnern aus Bundesstaat und Gemeinde zusammen, um Schutzvorrichtungen gegen zukünftige Katastrophen zu installieren.“

In die Wiederaufbauarbeiten sind Organisationen auf Staats-, Landes- und Ortsebene sowie Einrichtungen in privater, in freiwilliger und religionsgebundener Trägerschaft eingebunden.

Es sind bisher 6,6 Milliarden USD an Katastrophenhilfe seitens der FEMA ausgezahlt worden. Die Gelder gingen an Einzelpersonen und Familien oder wurden in Form von günstig verzinsten Darlehen oder Zahlungen für Flutversicherungsdeckungen vergeben. Ebenso konnten Kosten für Schutträumungen sowie die Reparatur und der Wiederaufbau öffentlicher Gebäude beglichen werden. Auch die Notdienste wurden für durch Sandy entstandene umfangreiche Einsätze entschädigt.

Mehr als 959 Millionen USD vergab die FEMA an Einzelpersonen und Haushalte, sodass Reparaturen, Kosten für vorübergehende Unterbringungen und nicht versicherungsgedeckte Sturmschäden bzw. entsprechende Verluste beglichen wurden.

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Die U.S. Small Business Administration vergab gering verzinste Darlehen zum Wiederaufbau in einer Gesamthöhe von mehr als 1,4 Milliarden USD aus. 22.000 Kreditnehmern wurde hier geholfen, nämlich Hausbesitzern, Mietern und Unternehmern.

Die Nationale Flutversicherung deckte mit einer Gesamtsumme in Höhe von 3,4 Milliarden USD die Schadensanzeigen von 56.766 Versicherungsnehmern.

Vom durch den Sturm entstandenen Schutt konnten bis dato 95 Prozent abgeräumt werden. Nicht nur die technische Abteilung der US-Armee, sondern auch Organisationen auf Landes- und Gemeindeebene wurden bisher 5,7 Millionen Kubikyards (4,4 Millionen Quadratmeter) von den geschätzten 6 Millionen (4,6 Millionen) abgetragen.

848 Millionen USD vergab die FEMA an öffentliche Einrichtungen (auf Landes-, Gemeinde- und Stammesebene, sowie auch an gemeinnützige Institutionen in privater Trägerschaft), um sturmbedingte Notfalleinsätze, Abräum-, Reparatur- sowie Wiederaufbauarbeiten öffentlicher Gebäude und andere Ausgaben zu decken.

Im Einzelnen heißt dies in Beispielen: 114 Millionen USD gingen an das New York University Langone Medical Center für Reparaturarbeiten, Patientenverlegungen und anderer notfallbedingte Kosten; 5,1 Millionen USD gingen an die Umweltschutzabteilung der Stadt New York für die Reparatur oder die Neueinrichtung von 16 Pumpstationen; 3,8 Millionen USD an die öffentlichen Schulen in Long Beach (so konnten Reparaturen an Grund- und weiterführenden Schulen durchgeführt werden).

Mehr als 21.000 Familien konnten sich in ihren sturmgeschädigten Wohnplätzen aufhalten, während FEMA-finanzierte Reparaturen (im Rahmen des Sheltering and Temporary Essential Power Program) gleichzeitig an Ort und Stelle vorgenommen wurden.  Für die Koordination und Durchführung waren Gemeindeverwaltungen zuständig.

Mangels Mietraum wurden 5.933 Einzelpersonen und Familien vorübergehend in Hotels untergebracht (FEMA-finanziert im Rahmen des Transitional Sheltering Assistance Program).

Ein halbes Jahr nach dem Sturm sind noch rund 1.500 FEMA-Mitarbeiter in New York eingesetzt (darunter 400 Anwohner, die im Rahmen des Wiederaufbaus eingestellt wurden).

In den Katastrophenhilfebüros wird Betroffenen auch weiterhin eine einzelfallorientierte Betreuung angeboten. Bis dato wurde diese von insgesamt 181.000 Personen in Anspruch genommen.

Die Koordination der Wiederaufbauten auf Staatsebene (Federal Disaster Recovery Coordination) wurden bereits zeitnah nach der Katastrophe von mehr als einem Dutzend Bundesagenturen übernommen, die im Rahmen des „National Disaster Recovery Framework“ in New York tätig wurden. Ihre Aufgabe: Gemeinsam mit Beamten auf Landes- und Gemeindeebene sowie mit Interessengruppen eine Strategie zur vollständigen Wiederbelebung bzw. zum Wiederaufbau der durch Sandy betroffenen Gemeinden in New York zu erarbeiten.

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Diese  Arbeit soll im Sommer 2013 veröffentlicht werden – die „Recovery Support Strategy“ konzentriert sich insbesondere auf die Frage, wie die Bundesregierung der USA sich daran beteiligen kann, die betroffenen Gemeinden in New York in einer widerstandsfähigeren und architektonisch intelligenteren Weise wieder aufzubauen. Für ihre Arbeit sammelt die Gruppe Informationen und Vorschläge von Experten auf Bundes- und Landesebene, die auf die folgenden Fachbereiche spezialisiert sind: Energie, Städtebau, Transport, Infrastruktur, Gesundheit, Wirtschaft und Umwelt. Des weiteren werden erfolgreiche Maßnahmen in Betracht gezogen, die andernorts im Zusammenhang mit größeren Katastrophen angewendet wurden.

Ebenso wird der Bericht empfehlen, wie Milliarden von Dollar für den Schadensausgleich im Rahmen des Hurrikan Sandy investiert werden können – entsprechende Mittel wurden zu Anfang des Jahres vom Kongress und von Präsident Obama zur Verfügung gestellt. Die Koordination von Wiederaufbaumaßnahmen in New York wird noch andauern.

Für weitere Informationen zum Thema “Hurrikan Sandy“ rufen Sie bitte die folgende Webseite auf:  www.FEMA.gov/SandyNY.

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Die Aufgabe der FEMA ist es, unsere Bürger und Ersthelfer darin zu unterstützen, als gemeinsame Nation unsere Fähigkeit stärken, erhalten und verbessern, uns gegen alle Katastrophen zu schützen, darauf zu reagieren, uns von Schäden zu erholen sowie Maßnahmen der Schadensvorbeugung zu ergreifen.

Finanzielle Hilfe zum Wiederaufbau wird ohne Ansehen der ethnischen Herkunft, der Hautfarbe, der Religion, der Nationalität, des Geschlechtes, des Alters, des Behinderungsgrades, der Kenntnis der englischen Sprache oder der persönlichen wirtschaftlichen Stabilität gewährt. Haben Sie jedoch Kenntnis von einer gegenteiligen Diskriminierung oder wurden selbst Opfer, informieren Sie uns unter der Telefonnummer 800-621-FEMA (3362) bzw. für Hörgeschädigte: 800-462-7585

Last Updated: 
04/26/2013 - 13:15
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