Federal Emergency Management Agency

FEMA zahlt 695.000 US-Dollar an die Bischöflichen Gesundheitsdienste (Episcopal Health Services)

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Release date: 
01/05/2013
Release Number: 
NR-126

Die Aktivierung eines Notfallplanes ermöglichte die durchgehende Behandlung von Krankenhaus und Pflegeheimen

New York – Die bundesweite Katastrophenhilfe (Federal Emergency Management Agency – FEMA) kündigte an, eine Zahlung in Höhe fon 695.000 US-Dollar an die Bischöflichen Gesundheitsdienste (Episcopal Health Services) zu zahlen, um Kosten auszugleichen, die vor, während und nach dem Hurrikan Sandy entstanden waren. Am 27. Oktober 2012 aktivierten die Gesundheitsdienste bereits ihren Notfallplan, als der Hurrikan in den Wettervorhersagen absehbar war. Patienten wurden evakuiert, Generatoren zur Stromversorgung aufgestellt und eine vorübergehende Notfallbehandlungsstation für Sturmopfer errichtet.

Unabhängig von den Stromausfällen wegen des Hurrikans konnten alle Einrichtungen nicht nur ihren vollen Betrieb aufrechterhalten, sondern auch noch zusätzliche Patienten während und nach dem Sturm aufnehmen. Das St. Johns Episcopal Hospital war in der Lage, seine Patientenanzahl um 40 Prozent zu erhöhen. „Die Episcopal Health Services waren mit einem Notfallplan gegen den Sturm gewappnet,“ so Michael F. Byrne (FEMA-Koordinator). „Indem dieser angewandt wurde und weil die Ärzte und Mitarbeiter sich sehr engagierten, konnten Leben gerettet und Obdach gewährt werden – in den Gemeinden Rockaways, Long Beach, Atlantic Beach und Five Town.“

“Diese Zahlung wird einer Organisation guttun, die genau dann einsprang, als Patienten und Gemeinde sie brauchten”, so Jerome M. Hauer (Leiter NYS-Abteilung der Homelund Security/Emergency Services). „Dass das Krankenhaus rechtzeitig vorbereitet war und so viele Patienten während des Sturms aufnehmen konnte, zeigte, wie ernst das Prinzip der sozialen Verantwortung in dieser Region genommen wird und wie sich dies insbesondere bei Notfällen größeren Ausmaßes auszahlt.“

Bei den Episcopal Health Services handelt es sich um eine wichtige, private und gemeinnützige medizinische Institution, welche sich in drei Sektoren aufteilt: Es geht um das St. John´s Episcopal Hospital, um das Bishop MacLean Episcopal Nursing Home und um das Bishop Hucles Episcopal Nursing Home. Die Einrichtungen waren vom 29.10.2012 bis 09.11.2012 von der öffentlichen Stromversorgung abgeschnitten, jedoch konnten ihren Betrieb durch eigene Generatoren unabhängig davon aufrechterhalten.

Private Institutionen, die sich entscheidend für den Gemeinnutzen engagieren, können bei der FEMA einen Antrag auf Entschädigung der Kosten stellen, die im Zusammenhang mit der Notfallbetreung für Opfer des Hurrikans Sandy entstanden waren.

In Frage kommen Einrichtungen mit den folgenden Dienstleistungen:

  • Krankenhäuser und andere Institutionen für die Patientenbetreuung;
  • Feuerwehren, Polizeistationen und andere Notfallinstitutionen;
  • Strom- und Wasserversorgungsgesellschaften (auch Abwasser); und
  • pädagogische Einrichtungen

Einrichtungen der oben genannten Art können auch für die Erstattung von Kosten durch die FEMA in Frage kommen, die für die Reparatur von Gebäude- oder Sachschäden aufgewendet werden müssen. Zuerst jedoch müssen diese Unternehmen sich bei der „Small Business Administration – SBA” um einen geringverzinsten Kredit bewerben. Weiterhin werden die folgenden Betriebe berücksichtigt:

  • Bibliotheken, Museen und Zoos
  • Gemeindezentren
  • Institutionen und Dienstleistungsbetriebe im Dienste behinderter Menschen
  • Obdachlosenheime und Rehabilitationseinrichtungen
  • Altenheime und Tagespflegestätten

FEMA entschädigt 75 Prozent der Kosten, die im Rahmen des “Notfalls Hurrikan Sandy” entstanden sind – es kann sich hier um Vorleistungen der Notfallbetreuung handeln, um langfristig angelegte Kosten für den Wiederaufbau (auch Schutträumung und Reparaturen an infrastrukturellen Einheiten).

Diese Art der finanziellen Hilfe kann bis zu dem maximal wie folgt genannten Datum (je nach Stadtbezirk) beantragt werden:

  • 17.01.2013 für Greene County;
  • 28.01.2013: für Bronx, Kings, Nassau, New York, Richmond, Suffolk und Queens ;
  • 01.02.2013: für Rocklund und Westchester ; und
  • 11.02.2013: für Orange, Putnam, Sullivan und Ulster .

Um weitere Informationen über die Katastrophenhilfe im Zusammenhang mit dem Hurrikan Sandy abzurufen, folgen Sie diesem Weblink: www.fema.gov/sandy-deutsch

Last Updated: 
01/07/2013 - 10:07
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