Federal Emergency Management Agency

Der Vorsatz für 2013: Wiederaufbauen – stabiler, sicherer, vorausschauender

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Release date: 
12/31/2012
Release Number: 
NR-121

NEW YORK -  Die meisten Neujahrsvorsätze sind darauf gerichtet, besser auszusehen, sich besser zu fühlen oder ein langfristiges Ziel zu erreichen.

Doch in diesem Jahr möge man sich hinsichtlich der Schäden durch den Hurrikan Sandy vornehmen, Neues stabiler, sicherer und vorausschauender wieder aufzubauen. Durch das gezielte Handeln heute lassen sich für eine nächste Katastrophe schon retten.

Gefahrenvorbeugung, das heißt: Man baut vorausschauend, stabil und im Sinne der Sicherheit, so dass weitere ernsthafte Wetterereignisse so gut wie keine Schäden mehr anrichten können. Man schützt sich auf diese Weise vor Überflutungen, starke Winde und ebenfalls vor Tornados.

Bevor Sie jedoch mit dem Wiederaufbau, mit einer Renovierung oder anderen Umbauarbeiten beginnen, vergewissern Sie sich, dass Ihre Ideen mit der örtlichen oder bundesstaatlichen Gesetzeslage übereinstimmen. Ebenfalls sind städtische Genehmigungen einzuholen, so dass zukünftige Probleme vermieden werden können.

Schon so einfache Vorbeugungsmaßnahmen wie das Anheben von Elektro- und Heizsystemen so wie von Treibstofftanks kann den Kräften ernsthafter Wetterlagen effektiv entgegenwirken.

Vorbeugemaßnahmen können sich auch auf den Landschaftsbau erstrecken. Zum Beispiel festigen Uferpflanzen den Untergrund und schützen Haus und Grund  vor Sturm. Informationen über geeignete Sorten erhält man im Fachhandel.  Das professionelle Beschneiden von Bäumen schützt nicht nur diese selbst, sondern minimiert auch den Schaden, der durch das Herabstürzen eines Baumes entsteht. 

Überflutungen

Nur wenige Zentimeter an Überflutungen können kostenintensive Schäden zur Folge haben. Die jährlichen Wasserschäden in diesem Zusammenhang betragen für die gesamte USA durchschnittlich etwas über 2,9 Milliarden US-Dollar (ermittelt aus den Jahren 2002-2011). 

Vorrausschauender Wiederaufbau in flutgefährdeten Gebieten ist bereits durch das Anheben der Baustrukturen auf ein Niveau über den örtlichen Erfahrungswert einer Überflutungsgrundhöhe möglich – hier werden regelmäßig Gefahrenkarten aktualisiert, die über verschiedene Gefahrenzonen Auskunft geben und als Rechnungsgrundlage für Flutversicherungsbeiträge dienen. Je geringer die potentielle Gefahr, desto weniger Kosten entstehen an dieser Stelle.   Eine entsprechende Versicherung direkt von der FEMA (National Flood Insurance Program - NFIP) erstattet im Schadensfall Kosten für Baustrukturen und andere Gegenstände persönlichen Eigentums. Auch Einwohner von nicht flutgefährdeten Gebieten können eine solche Versicherung abschließen – dies ist bei den meisten Vertretern der Branche möglich, aber nur in Gemeinden, die am NFI-Programm teilnehmen.

Folgen Sie diesem Link, um dies für Ihre Gemeinde klären zu können ((http://www.fema.gov/national-flood-insurance-program/national-flood-insurance-program-community-status-book).

Wind

Wind kann schnell Schäden in Privatwohnungen und anderen Gebäuden verursachen. Hier sind die Dächer am ehesten gefährdet – die  Wahl der richtigen Materialien in diesem Zusammenhang ist der erste Schritt zur effektiven Gefahrenprävention.

Ob es um einen Neu- oder Umbau bei einem Dach geht – wichtig ist es, die Verbindungspunkte zwischen dem Dach und den Wänden so stabil auszustatten, damit der Wind das Dach nicht anheben kann. Wenn dies geschieht, kann es zurückstürzen.

Ähnliches gilt für die Verbindungspunkte der Wände  mit dem Bodenfundament: Um das Anheben der Wände durch starken Wind zu vermeiden, ist hier Stabilität und Stärke zu beachten.

Wie Geschädigten in New York geholfen wird

Für die Hurrikanschäden durch Sandy in New York konnte die U.S. Small Business Administration bereits mit einer Gesamtsumme an 357 Millionen US-Dollar Hausbesitzern, Unternehmern und gemeinnützigen Einrichtungen helfen, um Immobilien zu reparieren bzw. wieder aufzubauen. Bereits jetzt sind schon Geldmittel eingerichtet worden, die für zukünftige Katastrophen zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen über Lösungen zum Wetterschutz (Resolving To Be Ready) und Wiederaufbau – stabil mit Ziel (Rebuilding Strong and Smart) sind online verfügbar.

http://www.ready.gov/translations/spanish/america/beinformed/index.html

  • FEMA präsentiert auch Youtube-Videos: “Wie funktioniert Vorbeugung – What is Mitigation?”           

     http://www.youtube.com/watch?v=057ZkeoFyc4

  • “Hilfe in vielen Sprachen (über Englisch und Spanisch hinaus) kann unter der kostenfreien Telefonnummer 866-333-1796 beantragt werden. Diese Leitungen sind 24 Stunden täglich und an sieben Tagen der Woche bis auf weiteres geschaltet und besetzt. In den meisten Sprachen kann hier Hilfe durch Übersetzungen, bei der Registrierung und bei Fragen bezüglich der Katastrophenhilfe gewährt werden. Für weitere Informationen über die Katastrophenhilfe in New York  im Zusammenhang mit dem Hurrikan Sandy rufen Sie bitte ab www.fema.gov/sandy-deutsch

 Für weitere Informationen über die Katastrophenhilfe in New York nutzen Sie die Webseiten www.fema.gov/disaster/4085, http://twitter.com/FEMASandy, www.facebook.com/FEMASandy und www.fema.gov/blog.

Last Updated: 
01/03/2013 - 11:56
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